Idiolektik in der Seelsorge

Klaus Renfordt, ev. Pfarrer im Ruhestand

Hinhören statt rat-schlagen
Begleiten statt vor-schreiben
Annehmen statt vor-urteilen
Vertrauen statt moralisieren
Anbieten statt gebieten
 
Ein guter Hirte geht hinter der Herde. So findet sie
- notfalls vor Gefahren behütet -
ihren eigenen Weg. Behüter sind wirksamer als Zäune.
Seelsorgen also ähnlich wie der, nach dem sich Christen nennen.

Noch bis weit ins letzte Jahrhundert hinein wurde Seelsorge als persönliche Einwirkug auf den Einzelnen als "missionarische und pädagogische Aufgabe", als "Verkündigung des Evangeliums auf den Kopf des Einzelnen zu" verstanden. Heute ist sie "des autoritären Gefälles enthoben und partnerschaftlich konzipiert, begründet in der Erfahrung des mitgehenden Gottes".

Dem entspricht die Idiolektische Methode in äußerst effektiver Weise.

(zur Vertiefung siehe auch Kapitel "Seelsorge" in Bindernagel, Krüger, Rentel, Winkler: "Ich spreche alSO bin ich - Handbuch der Idiolektik")
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